“There are many poor and needy children without proper care and love. There is no single orphanage nor children home in the whole Tening area, that will bring hope and provide shelter with love and care.

Living together and seeing with my own eyes this happening everyday in my community, I just cannot let go and ignore this way anymore longer. I really have a heart to do something for these poor and needy children to bring hope in their life and make them total human. Therefore, considering all these needs I come to conclusion that the only best way to help them is by starting a home for orphans which will provide all basic needs with parental love and care. And most importantly to help them in the field of education.  However, to make this vision come into reality I will definitely need your prayers and support."

Nuglie Rentta

Gründete 2016 gemeinsam mit seiner Frau das House of Hope.

_DSC0263_edited.jpg

HOUSE OF HOPE

Den Plan ein Waisenhaus zu gründen hatten Rentta und seine Frau schon lange. Als ihre eigenen vier Kinder ausgezogen waren und auf eigenen Beinen standen nutzten sie die Chance und setzten ihre Idee um. 2016 wurde das Waisenhaus gegründet, welches den Namen "Agun Ki" bekam und übersetzt Haus der Hoffnung heißt. Und genau das ist ist es auch!

Im weiten Umfeld von Renttas Ortschaft gibt es keine Anlaufstellen für elternlose oder alleingelassene Kinder und das obwohl die Anzahl derer sehr hoch ist. Es sind nicht nur Waisenkinder, welche im House of Hope aufgenommen werden, denn in Nagaland kommt es häufig zu Situationen, in denen Kinder ausgestoßen oder nicht mehr in der Familie anerkannt werden. 80 % der Bewohner*innen in Renttas Distrikt sind Landwirte und müssen täglich für ihr Überleben arbeiten. Dafür sind sie morgens bis abends auf der Farm und können sich nicht um ihre Kinder kümmern. Die älteren Geschwister übernehmen die Erziehung der jüngeren, wodurch kein Schulbesuch mehr möglich ist. Die Kinder werden vernachlässigt und sind auf sich alleine gestellt. Ein weiteres Problem ist, dass Witwen oder Witwer nach dem Todesfall ihres Partners, durch gesellschaftlichen und finanziellen Druck, direkt neu heiraten. Dort werden oft die Kinder der vergangen Ehe nicht mehr anerkannt und mit aufgenommen, wodurch diese auf der Straße landen.

Es gibt keine Anlaufstellen für diese Kinder und Rentta und seine Frau schafften mit dem House of Hope einen einzigartigen Ort, bei dem diese Kinder unbeschwert aufwachsen können, eine gute Schulbildung erhalten und wieder Hoffnung in sich tragen.

 

2016 starteten sie mit 5 Kindern. Mittlerweile hat das House of Hope 11 Kinder aufgenommen und kümmert sich zudem um zwei Hasen, eine Kuh und 10 Schweine, sowie einen kleinen ökologischen Garten. Die Kinder haben einen geregelten Tagesablauf, welcher um 5.30 Uhr mit Aufgaben, wie Füttern der Tiere, fegen oder Frühstück vorbereiten beginnt. Danach gibt es gemeinsames Frühstück und dann geht es in die Schule. 

 

Rentta bekommt immer mehr Anfragen von verzweifelten Kindern oder deren Familien, um einen Platz im House of Hope zu bekommen. Allerdings sind die Kapazitäten ausgeschöpft und es ist kein Raum mehr frei. Für Rentta und seine Frau besteht aber keinen Zweifel, dass sie mehr Kinder aufnehmen möchten und planen daher, das Waisenhaus zu vergrößern. Dafür haben sie schon einen Bauplan, sowie einen Kostenplan aufgestellt. Das einzige was noch fehlt ist die finanzielle Unterstützung.  

Erfahren Sie mehr über das House of Hope auf deren Facebook Seite:             

https://www.facebook.com/Agun-Ki-House-of-Hope-100538401711439/